🔨💍 Erste Wochen Goldschmiede – und mein Kopf raucht 🤯
Ein paar Tage sind bereits vergangen.
Und damit liegt auch meine erste Zeit in der Goldschmiede hinter mir.
Wenn ich auf diese ersten Tage zurückblicke, muss ich ehrlich sagen:
Das war ganz schön viel Input! 😅
So viele neue Eindrücke, neue Arbeitsschritte, neue Techniken und Dinge, auf die ich plötzlich achten muss.
Ich wusste natürlich, dass ich unglaublich viel lernen muss.
Aber zwischen „Ich möchte Goldschmiedin werden“ und „Ich stehe tatsächlich an der Werkbank und arbeite an Schmuckstücken“ liegt dann doch noch einmal eine ganze Menge.
Und genau davon möchte ich euch heute erzählen.
👀 Erst einmal hieß es: Zuschauen!
Meine erste Zeit in der Goldschmiede begann nicht damit, dass ich sofort selbst loslegen durfte.
Und das ist auch gut so.
Zuerst durfte ich meinem Cousin bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und seinen Tagesablauf kennenlernen.
Ich wollte verstehen, was er eigentlich den ganzen Tag macht.
Welche Arbeiten stehen an?
Wie geht er an eine Aufgabe heran?
Warum macht er einen bestimmten Arbeitsschritt genau so?
Worauf muss man achten?
Was darf auf keinen Fall passieren?
Fragen über Fragen.
Und mein Cousin hat mir immer wieder erklärt, was er gerade macht und warum.
Für jemanden, der das Handwerk schon lange kennt, sind viele Dinge wahrscheinlich ganz selbstverständlich.
Für mich war fast alles neu.
Also hieß es für mich:
Zuschauen.
Zuhören.
Nachfragen.
Merken.
Und natürlich …
Notizen machen. 😂
📝 Ich habe wirklich viele Notizen gemacht
Ich glaube, mein Notizbuch könnte nach dieser ersten Woche schon einiges erzählen.
😂
Denn mein Kopf war teilweise einfach voll.
Input, Input, Input …
Ein Arbeitsschritt nach dem anderen.
Eine Erklärung nach der nächsten.
Und während ich noch versucht habe, das eine zu verstehen, kam schon die nächste Information dazu.
Zwischendurch hatte ich tatsächlich das Gefühl:
Mein Kopf braucht erst einmal eine Pause zum Sortieren. 🤯
Aber genau das gehört wohl dazu, wenn man etwas völlig Neues beginnt.
Man kann nicht alles sofort können.
Man kann nicht alles beim ersten Mal verstehen.
Und man kann schon gar nicht erwarten, dass man nach einer Woche ein Handwerk beherrscht, das andere Menschen über viele Jahre gelernt haben.
Ich bin ganz am Anfang.
Und deshalb darf ich auch ganz am Anfang anfangen.
🔨 Beobachten, verstehen und dann selbst ausprobieren
Was ich in dieser ersten Woche besonders gemerkt habe:
Goldschmieden besteht aus unglaublich vielen kleinen Arbeitsschritten.
Und jeder einzelne davon hat seine eigene Technik.
Es geht nicht einfach darum, ein Schmuckstück irgendwie fertigzustellen.
Es geht darum, genau hinzuschauen.
Sauber zu arbeiten.
Geduldig zu sein.
Und zu verstehen, was man mit dem Material gerade macht.
Das klingt vielleicht für jemanden, der noch nie in einer Goldschmiede gearbeitet hat, erst einmal ganz selbstverständlich.
Aber wenn man selbst davorsteht, merkt man schnell:
So einfach ist das gar nicht. 😅
🥰 Und dann kam endlich der Moment …
Irgendwann war es dann so weit.
Ich durfte selbst ran!
Und ich glaube, ich muss nicht erzählen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. 🥰
Denn natürlich möchte man irgendwann nicht mehr nur zuschauen.
Man möchte selbst ausprobieren.
Man möchte selbst fühlen, wie sich das Material verhält.
Man möchte selbst den ersten Arbeitsschritt machen und herausfinden:
Bekomme ich das hin?
Und genau dieses Gefühl hatte ich.
Ein bisschen Respekt.
Ein bisschen Aufregung.
Aber vor allem ganz viel Freude.
💍 Meine ersten Arbeiten an Kundenbestellungen
Besonders spannend war für mich, dass ich sogar an Kundenbestellungen mitarbeiten und Ringe vollenden durfte.
Das war für mich natürlich etwas ganz Besonderes.
Denn plötzlich war es nicht mehr nur eine Übung.
Da ging es um echte Schmuckstücke.
Und damit natürlich auch um eine ganz andere Verantwortung.
Ich durfte meine ersten Erfahrungen mit dem Feilen, Schleifen und Polieren sammeln.
Drei Dinge, die sich vielleicht erst einmal gar nicht so spektakulär anhören.
Aber wenn man selbst an einem Ring arbeitet, merkt man schnell, wie viel dahintersteckt.
🔍 Feilen, schleifen, polieren …
Beim Feilen geht es nicht einfach darum, irgendwo Material abzutragen.
Man muss genau wissen, wo man Material wegnehmen möchte.
Wie viel?
In welchem Winkel?
Mit welchem Druck?
Und natürlich immer mit einem Blick darauf, wie sich das Schmuckstück entwickelt.
Dann kommt das Schleifen.
Auch hier heißt es wieder:
Geduld.
Genauigkeit.
Kontrolle.
Und schließlich das Polieren.
Und spätestens da merkt man, wie aus einer zunächst noch eher unscheinbaren Oberfläche langsam etwas ganz anderes wird.
Das Schmuckstück beginnt zu glänzen.
Es bekommt seinen Charakter.
Und man sieht immer deutlicher, wohin die Reise geht.
Und ich darf dabei sein.
Ich darf lernen, wie dieser Prozess funktioniert.
Ich darf beobachten.
Ich darf ausprobieren.
Und ich darf Schritt für Schritt meine eigenen Erfahrungen sammeln.
❤️ Ich merke schon jetzt: Das ist genau mein Ding
Natürlich wäre es gelogen zu sagen, dass alles sofort funktioniert.
Das tut es natürlich nicht.
Ich bin Anfängerin.
Und das darf ich auch sein.
Es gibt unglaublich viel zu lernen und ich werde sicherlich noch sehr oft vor einer Aufgabe stehen und denken:
„Okay … und wie genau mache ich das jetzt?“ 😂
Aber genau das macht für mich gerade den Reiz aus.
Ich möchte lernen.
Ich möchte besser werden.
Ich möchte verstehen, was ich da tue.
Und irgendwann möchte ich nicht mehr bei jedem Arbeitsschritt darüber nachdenken müssen, sondern vieles einfach aus Erfahrung heraus richtig machen können.
Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.
Und ich freue mich darauf.
🧠 Eine neue Welt für mich
Wenn ich früher ein Schmuckstück betrachtet habe, habe ich natürlich gesehen, ob es mir gefällt.
Heute schaue ich schon ganz anders hin.
Ich denke darüber nach, wie es gemacht wurde.
Welche Arbeitsschritte wohl dahinterstecken.
Wie wurde das Metall bearbeitet?
Wie wurde die Oberfläche so glatt?
Wie wurde der Ring in diese Form gebracht?
Und wie viele Stunden Arbeit stecken vielleicht in einem Schmuckstück, das am Ende ganz selbstverständlich in einer Vitrine liegt?
Ich glaube, genau das wird sich für mich jetzt immer weiter verändern.
Je mehr ich lerne, desto mehr werde ich sehen.
Und desto mehr werde ich wahrscheinlich auch verstehen, wie viel handwerkliches Können in einem kleinen Schmuckstück stecken kann.
🚐 Und nach der Arbeit geht es zurück zu Gigi
Natürlich besteht mein neues Leben aber nicht nur aus Goldschmiede.
Nach all dem neuen Input geht es irgendwann zurück zu meinem kleinen Zuhause.
Gigi. ❤️
Und dort darf es dann auch einmal etwas ruhiger werden.
Frühstück.
Kaffee.
Entspannen.
Durchatmen.
Die vielen Eindrücke des Tages ein bisschen sacken lassen.
Und natürlich gibt es auch die kleinen Momente dazwischen, die mein neues Leben ausmachen.
Ich glaube, genau diese Mischung gefällt mir so gut.
Auf der einen Seite lerne ich gerade ein Handwerk kennen, das unglaublich viel Konzentration und Genauigkeit verlangt.
Und auf der anderen Seite habe ich mein kleines Zuhause auf vier Rädern, in dem ich zur Ruhe kommen kann.
☕ Goldschmiede trifft Vanlife
Wenn ich darüber nachdenke, ist diese Kombination schon irgendwie verrückt.
Vor nicht allzu langer Zeit war mein Leben noch ganz anders.
Und jetzt sitze ich nach einem Tag in der Goldschmiede mit meinem Kaffee in Gigi und lasse den Tag Revue passieren.
Was für ein neuer Anfang.
Und genau deshalb möchte ich euch auch bei diesen kleinen Momenten mitnehmen.
Nicht nur bei den großen Veränderungen.
Nicht nur bei den fertigen Schmuckstücken.
Sondern auch bei den Tagen, an denen mein Kopf raucht.
Bei den ersten Versuchen.
Bei den kleinen Erfolgen.
Und natürlich auch bei den Dingen, die vielleicht nicht sofort funktionieren.
Denn genau daraus besteht ein Neuanfang.
🎥 Und natürlich könnt ihr die erste Zeit auch sehen
Ich habe euch natürlich auch dieses Mal wieder mitgenommen.
In meinem YouTube-Kanal "Goscha & Gigi" könnt ihr meine erste Zeit in der Goldschmiede noch einmal miterleben.
Ihr seht, wie ich meinem Cousin über die Schulter schaue, wie viel ich in dieser ersten Woche lernen durfte und natürlich auch die ersten Momente, in denen ich selbst an den Schmuckstücken arbeiten durfte.
Und zwischendurch geht es natürlich immer wieder zurück zu Gigi. 🚐💨
Also macht es euch gemütlich und schaut gerne vorbei.
Vielleicht bekommt ihr dadurch einen kleinen Eindruck davon, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich wieder ganz am Anfang steht und ein neues Handwerk lernt.
💍 Ein paar Tage geschafft …
Eine paar Tage sind vergangen
und ich weiß jetzt schon:
Es liegt noch unglaublich viel vor mir.
Ich werde noch viele Stunden an der Werkbank verbringen.
Noch viele Fragen stellen.
Noch viele Notizen machen.
Noch ganz oft etwas ausprobieren müssen.
Und wahrscheinlich werde ich noch sehr oft feststellen, dass etwas schwieriger ist, als es auf den ersten Blick aussieht. 😂
Aber das ist okay.
Denn ich wollte diesen neuen Weg.
Ich wollte noch einmal etwas Neues lernen.
Ich wollte meine Leidenschaft für Schmuck und Goldschmiedekunst mit meinem neuen Leben verbinden.
Und jetzt bin ich mittendrin.
❤️ Vom großen Traum zum echten Alltag
Vielleicht ist genau das das Schönste an diesem neuen Abschnitt:
Aus einer Idee wird langsam Realität.
Aus dem Gedanken „Ich möchte eine mobile Goldschmiede haben“ wird mein tatsächlicher Alltag.
Ich sitze nicht mehr nur da und träume davon.
Ich mache es.
Ich lerne.
Ich probiere.
Ich fahre.
Ich arbeite.
Und ich entdecke dabei jeden Tag ein kleines Stück mehr von meinem neuen Leben.
Und das fühlt sich richtig gut an. ❤️
🚐💍 Goscha & Gigi – es geht weiter
Das war also meine erste Zeit hier bei der Familien Goldschmiede.
Meine ersten Wochen voller neuer Eindrücke, neuer Erfahrungen und ganz viel Lernstoff.
Und ganz ehrlich?
Ich freue mich auf alles, was noch kommt.
Ich weiß noch nicht, wie schnell ich lernen werde.
Ich weiß noch nicht, welche Herausforderungen auf mich warten.
Und ich weiß auch noch nicht, wohin mich dieser neue Weg am Ende führen wird.
Aber ich weiß:
Ich möchte ihn gehen.
Schritt für Schritt.
Arbeit für Arbeit.
Kilometer für Kilometer.
Mit Gigi an meiner Seite und ganz viel Herz im Gepäck. ❤️
Goscha & Gigi – eine Frau, ein Van und ein ganz neuer Anfang.
Und vielleicht bist du ja auch bei der nächsten Etappe wieder dabei. 🥰
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